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Wartezimmer-Infotainment mit Servicefunktionen

Patienten-Unterhaltungssysteme der neuen Generation können dank nützlicher Zusatztools einen wesentlichen Beitrag zur Effizienzsteigerung im täglichen Ordinationsmanagement leisten.


Über die Imagetafeln können Gesundheitstipps ebenso aufmerksamkeitswirksam „gesendet“ werden wie etwa wichtige organisatorische Informationen.

Auch das beste Ordinationsmanagement schützt manchmal nicht vor längeren Wartezeiten. In unserem digitalen Zeitalter, geprägt von einem sich massiv verändernden Medienverhalten, reichen Zeitschriften und Illustrierte als alleinige „Zeitvertreiber“ lange nicht mehr aus. Immer häufiger begegnen wir daher in den Wartezimmern niedergelassener Ärzte modernen Großflächenbildschirmen, die mittels bewegter Bilder versuchen, die Aufmerksamkeit der Patienten auf sich zu ziehen und ihnen so die Zeit zu verkürzen, bis es endlich heißt: „Der Nächste bitte!“.
Aktuelle Infotainment-Systeme für die Arztpraxis beschränkten sich bisher in der Regel darauf, fixe Programmpakete, oft garniert mit diversen Werbeeinschaltungen, in einer Endlosschleife abzuspulen. Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten für die Ärzte gibt es kaum. Genau das will DI Dr. Franz Wienzl mit seiner Produktinnovation jetzt ändern. Die Dr. Wienzl Informationssysteme GmbH bietet seit nahezu 25 Jahren unterschiedliche EDV-Lösungen an, die speziell auf die Anforderungen und Bedürfnisse der niedergelassenen Ärzte zugeschnitten sind. Sie betreut rund 450 Arztpraxen in ganz Österreich.
Bei der angesprochenen Produktinnovation handelt es sich um ein multimediales Wartezimmer-Infotainmentsystem namens teleWISion. Es ermöglicht dem Arzt nicht nur einen großen Freiraum beim Gestalten seines maßgeschneiderten Unterhaltungs- und Informationsprogrammes, sondern bietet ihm zudem eine Reihe hilfreicher Zusatzfunktionen an, die ein effizienteres und damit auch sparsameres Ordinationsmanagement ermöglichen sollen.

Kreativer Infoscreen

Basismodul des Systems bildet der Infoscreen im Wartebereich. Über diesen können vordefinierte Programme, sogenannte Playlists, abgespielt werden. So weit, so bekannt. Neu an teleWISion ist aber nun, dass der Arzt das angebotene Standardprogramm nach eigenem Gutdünken erweitern, verändern, aber auch individualisieren kann, indem er eigene Videos, persönliche Fotos oder Präsentationen integriert. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind vielschichtig, so kann beispielsweise über das Internet auf das gesamte Angebot von YouTube zugegriffen werden. Falls nicht schon vorhanden, kann der Arzt sein persönliches „Fernsehprogramm“ auch mithilfe intuitiv zu bedienender Elemente ganz einfach und ohne großen Zeitaufwand kreativ gestalten, indem er etwa vorgefertigte Imagetafeln selbst bearbeitet und so Patienten über Öffnungszeiten, Urlaubsankündigungen, Vertretungen etc. informiert.
Der laufende Betrieb des Systems ist voll automatisiert, es entsteht keinerlei Zusatzaufwand. Das Programm startet nach einem wochentagabhängigen Zeitplan von selbst, aktualisiert sich von selbst und schaltet sich von selbst auch wieder ab. Neben der Unterhaltung lässt sich der Infoscreen gleichzeitig auch als aktive Informationsplattform nutzen. So kann per Einblendung oder per Sprachdurchsage ein optischer und/oder akustischer Patientenaufruf erfolgen.

Selbstbedienungsterminal

„Neben diesen durchaus nützlichen Basistools kann unser System aber noch viel mehr“, erläutert Franz Wienzl, zum Beispiel als Selbstbedienungsterminal genutzt werden. Damit verfolge er einen völlig neuen Ansatz und biete seinen Kunden einen Service an, für den die „Zeit langsam reif“ sei. „Warum“, fragt Wienzl, „sollte ein Selbst-Check-in, wie er auf jedem Flughafen üblich ist, nicht auch in einer Arztpraxis funktionieren?“
Der Ablauf ist jedenfalls denkbar einfach. Der eintreffende Patient steckt seine e-card in einen Kartenleser und wird über die Praxissoftware erkannt und registriert. Optional könnte er dabei auch gleich den Grund des Besuches – Arztgespräch, Injektion, Rezept usw. – anklicken oder gegebenenfalls seine Adresse bzw. Telefonnummer selbst aktualisieren.
Ein Patient, der das erste Mal in die Ordination kommt, wird automatisch mit den Daten von der e-card in der Datenbank als neue Karteikarte im System hinterlegt. Die Software sendet in diesem Fall eine Art Fragebogen oder ein Formular, das vom Arzt vorab konzipiert wird, an das Wartezimmersystem. Der Patient kann nun selbst die Daten eingeben. Indem er anschließend die e-card wieder zieht, werden alle Daten automatisch übertragen und in der Patientenkartei gespeichert.
„Ein Selbstbedienungsterminal würde sehr viel an Effizienzsteigerung im Ordinationsmanagement mit sich bringen“, ist Wienzl überzeugt. Ein konkretes Beispiel wären etwa Fragebögen im Zuge von Vorsorgeuntersuchungen, die derzeit vom Patienten manuell ausgefüllt und anschließend von der Ordinationsassistentin in den Computer übertragen werden müssen.
Datenschutz und Datensicherheit hätten dabei selbstverständlich immer oberste Priorität, versichert Wienzl. So kann der Patient nur auf eigene Daten zugreifen, die der Arzt im Vorfeld dezidiert freigegeben hat.

Noch Zukunftsmusik

All die bisher beschrieben Funktionen sind bereits als Prototyp existent. Der erste Selbstbedienungsterminal wird derzeit auch bereits im Zuge eines Pilotprojektes einem ausführlichen Praxistest unterzogen. Falls sich die Erwartungen erfüllen, wird das System in Kürze auf den Markt kommen. Weitere Anwendungen könnten in Zukunft durchaus folgen, kündigt Wienzl an: „Wir sind überzeugt, dass sich die Ideen durchsetzen und das System zukünftig, mit weiteren Funktionen, noch rationeller wird.“
Zumindest konkrete Pläne hat der Unternehmer bereits in seiner Kreativ-Pipeline, etwa automatische Zeitbestätigungen, die sich die Patienten selbst ausdrucken, ein elektronisches Terminvereinbarungssystem oder auch ein Bezahlsystem. Damit könnten zukünftig Rechnungen etwa für Medikamente aus der Hausapotheke gleich mittels Bankomat-Funktion bezahlt werden, ohne die Assistentin dafür bemühen zu müssen.
Noch ist vieles davon vielleicht noch Zukunftsmusik. Aber ihre Zeit wird kommen, davon sind Franz Wienzl und sein Team fest überzeugt: „Die Selbstbedienungsfunktion unseres neuen Systems braucht sicherlich noch ein bisschen Zeit, bis sie sich durchsetzen wird. Aber das wird passieren. Ich denke, in wenigen Jahren wird dieses Angebot zum Standard in jedem Ordinationsalltag gehören.“                                                            vw

Kennenlernangebot 

Interessierte Ärzte können das neue teleWISion Wartezimmer-Programm für 30 Tage kostenlos testen: Auf der Website www.telewision.at steht dafür ein selbsterklärendes Installationspaket als Download zur Verfügung. Für weiterführende Informationen stehen die Berater der Fa. Dr. Wienzl Informationssysteme GmbH unter der Telefonnummer 01/86 557 86 bzw. per E-Mail unter office(at)wis.at zur Verfügung.

Automatische Wartezeitbenachrichtigung per SMS

Rege Nachfrage hat eine andere Entwicklung aus dem Hause Dr. Wienzl Informationssysteme GmbH hervorgerufen, seit sie vor rund einem halben Jahr auf den Markt gekommen ist: eine automatische Wartezeitbenachrichtigung per SMS. Patienten, die längere Wartezeiten nützen wollen, um inzwischen Wege zu erledigen oder Besorgungen zu machen, können damit termingerecht informiert werden, wieder rechtzeitig in die Ordination zurückzukommen.
Die Ordinationsassistentin/der Ordinationsassistent muss dafür bei der Anmeldung lediglich eine entsprechende Funktion in der Arztsoftware aktivieren. Der Patient erhält dann vom System eine automatische SMS auf sein Mobilgerät, wobei die entsprechende Zeitspanne vom Arzt individuell wählbar ist, also zum Beispiel, wenn noch drei vorgereihte Patienten auf der Warteliste stehen.


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