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Maskuliner Luxus fürs Zuhause

Nein, es geht diesmal nicht um Motoren, Uhren und coole Sportarten, sondern um ganz profane Haushaltfragen. Ja, tatsächlich! Luxusmarken in Haus und Garten sind längst keine Frauendomäne mehr, sondern auch Männer wollen Luxus fürs Zuhause.


Vor allem Singles – immerhin gibt es 1,4 Millionen Singles in heimischen Haushalten und davon sind 60 Prozent Männer – mausern sich zu Vorreitern in Sachen Luxus zu Hause. Neben modernen, coolen und vor allem kostspieligen Espressomaschinen, Grillern oder Flachbildschirmen mutieren nun ganz hausbackene Alltagsutensilien zum Luxusobjekt. In einer brandaktuellen Untersuchung fand die Fondazione Altagamma, der führende italienische Verband der Luxusgüterhersteller, heraus, dass bereits 40 Prozent aller Luxusgüter von Männern gekauft werden.
Während früher die typische männliche Singlewohnung chaotisch, zusammengewürfelt und häufig mit dem Beigeschmack einer Zwischenlösung toleriert wurde, achten die Männer von heute durchaus auf die Gestaltung ihrer eigenen vier Wände. Ob dies nun mit dem „Cocooning“, dem vermehrten Rückzug ins häusliche Privatleben, oder einer neuen Form der machoistischen Imagepolitur zu tun hat oder einfach nur zeigt, dass Männer ja doch im Kern echte Ästheten sind, sei dahingestellt. Heute legt Mann eindeutig Wert auf Stil und Finesse.
Speziell männliche Singles beobachten Markttrends und -novitäten und suchen gezielt qualitativ hochwertige Markenprodukte. Diesen Luxus lassen sie sich auch durchaus etwas kosten, wenn auch nicht alleine die Ästhetik zählt und der Dekorationseffekt, sondern eindeutig auch die Praktikabilität und eventuell ein verfügbarer Zusatznutzen.

Luxusküche

Selbst wenn der Hausherr den klassischen Haushaltsarbeiten wie dem Kochen nicht frönt, was die Küchengeräte anbelangt, darf es dennoch nur das Beste sein. Dampfgarer, Induktionsherd, Stand-alone-Riesenkühlschrank und State-of-the-Art Geschirrspüler sind neben den Klassikern wie der Designer-Kaffeemaschine und dem Hightech-Griller, der alle Stückerl spielt, absolute Must-haves. Dazu gehören aber auch Geschirr und Gläser mit klingenden Namen oder ausgefallenen Designs, extravagante Messersets, die so viel kosten wie vor einigen Jahren ein neues Mountainbike oder Entertainment-Technik in der Küche, damit dem hobby-kochenden Hausherrn nicht fad wird.
Das Hausfrauen-Image ist passé, gefragt sind Luxusgüter fürs Zuhause, die Gäste staunen lassen und die Stunden daheim zur wahren Entspannung werden lassen. Und ein wichtiger Faktor kommt noch dazu: Umweltfreundlich, energiesparend und effizient sollen sie sein, die neuen Gimmicks im Haus. Eigentlich ein recht sympathischer Luxustrend, oder?

Wie man sich bettet...

Eindeutig überraschendes, aber auch verständliches Beispiel für den neuen maskulinen Luxus in den eigenen vier Wänden stellt das Bett dar. Vi-Spring, britischer Hersteller luxuriöser handgefertigter Betten, hat in einer Umfrage herausgefunden, dass österreichische Single-Männer auf puristische Klarheit und gediegenen Luxus im Schlafzimmer setzen.
Die Betten werden größer, höher und breiter – wie freilich auch die Männer. Vor zwei Generationen noch üblichen Längen von 1,90 m wird keinerlei Beachtung mehr geschenkt. Es sind eher die Überlängen von 2,10 m und die Extrabreiten von 1 m bis 2 m, die Interesse wecken. Immerhin wird das Luxusbett ja doch meistens geteilt. Da trifft es sich gut, dass Vi-Spring-Matratzen per Zipp die berühmte „Besuchsritze“, den Spalt zwischen zwei Matratzen, verhindern. Außerdem liegt die Liegehöhe bei etwa 60 cm und erlaubt ein elegantes „Niedersinken“ ohne Ächzen und Plumpsen.
Die handgefertigten Vi-Spring-Matratzen sind mit qualitativ hochwertigen Materialien wie Rosshaar, Angorawolle oder Shetlandwolle gefüllt, bieten zahllose Stoffdesignvarianten, unterschiedliche Festigkeiten und 17 verschiedene Standardmodelle.
Der belgische Designer Dirk Debbaut hat das neueste Luxusmodell eines Vi-Spring-Bettes entworfen: Pontanee. Der Designer lässt sich von den Interessen und Vorlieben der Kunden zu seinen Ideen inspirieren. Das Ergebnis sind Schlafstätten von unvergleichlicher Eleganz und gediegenem Luxus.

bw

Foto: bugatti