< vorhergehender Beitrag

Lesestoff: Schluss mit der Engländerei


Kurzsichtig und leichtfertig setzen wir heute ein Wunderwerk an Rhythmus, Ausdrucksvielfalt, Farbenpracht und Präzision aufs Spiel, ein Weltkulturerbe, das über Jahrtausende geschaffen wurde: die deutsche Sprache. Denn die „Engländerei“ feiert fröhliche Urständ. Mediale Sprachverhunzer, effektheischende Reklamefuzzis und anglizismusverliebte Unternehmen stehen dabei an vorderster Front. Weite Teile des modernen Lebens, etwa die Computertechnik, die Konsumwelt oder die Populärkultur, befinden sich längst in ihrem eisernen Griff. In ihrem Plädoyer gegen die allgegenwärtige Anglomanie bedienen sich die Autoren Edi und Patrick Keck sowohl der feinen Klinge als auch des verbalen Vorschlaghammers. In klaren Worten und mit der gebotenen Ironie entlarven sie die absurdesten Auswüchse der Engländerei – und geben gleichzeitig eine leidenschaftliche Liebeserklärung an die deutsche Sprache ab.
Schluss mit der Engländerei: Von Edi und Patrick Keck, Verlag Edition Atelier der Wiener Zeitung, September 2011, ISBN 978-3902498540
Zu bestellen unter

http://www.medizinbuch.at/index.php?id=107&caller=76640-a&usecookie=ja&Aktion=Suchen&KN=30464845