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Kroatien: Wo Tradition auf Moderne trifft

Österreichs südöstlicher Nachbar wird nach wie vor als Urlaubsdestination viel zu oft unterschätzt. Sauberes Wasser, Felsenküste, mediterrane Hotelqualitäten und Fleisch vom Grill sind nur die halbe Wahrheit. Entdecken Sie jetzt noch mehr!


Foto: fotolia

Die geografische Nähe, die auch eine Autoanreise in erträglicher Zeit gestattet, die relativ günstigen Preise sowie das Mittelmeer-Feeling inklusive Kulinarik, Wassersport und Wettersicherheit und andere Vorteile machen Kroatien zur zweitbeliebtesten Urlaubsdestinationen der Österreicher. Kein Jetlag nach der An- und Abreise, keine komplizierten Reisestecker, Impfungen, Geldwechselprobleme – sogar Sprachprobleme sind selten, da im Tourismusland Kroatien viele Dienstleister Deutsch sprechen. Zahlreiche Argumente sprechen also wohl für einen unkomplizierten, schnell geplanten und naheliegenden Urlaub in Kroatien – und viele nutzen diese Vorteile auch.

Vorurteile exklusive

Das Land hat eine lange Tradition als Urlaubsland der Österreicher, dennoch sind viele wahren Schätze Kroatiens kaum bekannt. So finden sich etwa selbst in kleinsten Dörfern im Hinterland sehenswerte Kulturtreffpunkte, die gerade durch ihre Ursprünglichkeit und die spärliche Frequenz durch Touristen an Charme gewinnen. Enge, verwinkelte Gassen und spektakuläre Villen aus dem Fin de Siècle am Ufer von Lovran, nahe dem Kurort Opatija, Mittelalterflair in den engen Gassen von Vrbnik auf der Insel Krk, bestes Olivenöl, Trüffeln, dalmatinischer Schinken, wilder Spargel und edle Weine aus der Hügelwelt hinter
Istrien, aber auch Wildwasserraften im Ökourlaub, Tauchen im Nationalpark Kornaten oder Kultur pur in Dubrovnik gehen an vielen Pauschaltouristen spurlos vorüber. Wer die Augen und Herzen öffnet, bekommt mehr zu sehen als das Offensichtliche.
Kroatische Trüffeln sind heute kein Geheimtipp mehr – ihre Qualität kommt an jene aus dem Piemont oder der Provence auch problemlos heran. Kostengünstiger sind sie aber nach wie vor, auch wenn die Kroaten längst entdeckt haben, welche Schätze sie horten. Auch die Austern aus dem Limski Kanal lassen die Herzen von Feinschmeckern höher schlagen und würden sich in jeder edlen Austernbar in den Metropolen Europas hervorragend machen. Pilze satt, wilder Spargel, Fleur de Sel, dazu fangfrischer Fisch aus Meer und Gebirgsbächen und viel frisches Gemüse: Die Tipps der Einheimischen führen zu herausragenden kulinarischen Erlebnissen.

Segeln, Tauchen, Abenteuer

Auch Abenteurer mit Hang zu Nachhaltigkeit sind in Kroatien bestens aufgehoben. So wird etwa der Kontrast zwischen der unberührten Unterwasserwelt der Kornaten und Unterwasser-Müllhalden weiter nördlich kaum einem Taucher so schnell aus dem Kopf gehen, denn die Tierwelt reagiert unverkennbar mit Distanz auf den Schmutz, den wir hinterlassen. Schmutz ist übrigens auch an Land kein Thema: Im Vergleich zu Süditalien wirken kroatische Altstädte wie extra herausgeputzt. Ökologisch interessierte Sportler begeistert Kroatien aber auch bezüglich Klettern – zum Beispiel im Nationalpark Paklenica im Velebit-Gebirge – Paddeln, etwa auf dem Cetina oder dem Zrmanjy, Mountainbiken und Wandern, Paragleiten, Kitesurfen und natürlich Segeln. Die Inselwelt der Kornaten, aber auch weiter nördlich Istrien und Umgebung bieten sich förmlich an für Segeltörns mit oder ohne professionellem Skipper. Entsprechend sehenswert sind dadurch auch die historischen Marinas entlang der Küste, wo sich eine edle Yacht neben die andere reiht.

Unterkunft ganz familiär

Freilich punkten nach wie vor Spitzenhotels mit umfassendem All-inclusive-Angebot. Wer sie allerdings als Stützpunkt für die bewusste Erforschung des Landes nutzt, schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe: Erholung plus Erlebnis. Mittlerweile bieten auch familiengeführte, kleine Hotels und Pensionen einen entsprechenden Standard. Ferienwohnungen und -häuser sind ebenfalls in allen erdenklichen Kategorien zu haben, zudem in gigantischer Fülle, direkt am Meer oder versteckt im Hinterland, einsam und gediegen oder mitten im Dorfleben. Selbst einsame Leuchttürme auf Miniinseln vor der Küste können gemietet werden. Vielleicht wagen Sie sogar einen Abstecher nach Zagreb – und wenn es nur für den Besuch des „Museums der gescheiterten Beziehungen“ (sic!) ist.
Kroatien ist deutlich mehr als Felsenstrand und klares Wasser. Das aufstrebende Land hat viele Lektionen gelernt, kennt seine Schätze und weiß sie auch zu nutzen. Urlauber tun gut daran, den Horizont über ausgebuchte Touristenburgen hinaus zu erweitern und diese Schätze bewusst kennenzulernen. So sieht echter Entspannungsurlaub aus.         bw

Tipps für die Anreise per Auto

  • EU-Land: Mit dem EU-Beitritt Kroatiens am 1. Juli 2013 ist auch der Zoll gefallen. Im privaten Reiseverkehr dürfen nun Lebens- und Genussmittel zum eigenen Verbrauch unbegrenzt mitgeführt werden. Bei Zigaretten liegt die maximale steuerfreie Einfuhrmenge nach Österreich bei 300 Stück. Zigaretten, die über diese Freimenge mitgeführt werden, müssen deklariert werden. Zudem ist eine Tabaksteuer zu entrichten.
    Österreicher haben prinzipiell in jedem EU-Land Anspruch auf eine kostenlose medizinische Grundversorgung. Allerdings ist die e-card in vielen Urlaubsregionen oft wertlos, da es vor Ort nur Privatärzte und -kliniken gibt, die nicht mit Sozialversicherungen abrechnen. Öffentliche Spitäler liegen mitunter weit vom Urlaubsort entfernt. Der ÖAMTC rät zum Abschluss einer Reiseversicherung.
    Personenkontrollen bleiben weiterhin aufrecht, solange Kroatien nicht dem Schengener Abkommen über den freien Personenverkehr beitritt. Auch die kroatische Kuna bleibt vorerst offizielle Landeswährung.
  • Maut: Auf kroatischen Autobahnen herrscht Mautpflicht. Eine Bezahlung in Euro ist möglich, das Wechselgeld wird jedoch in Landeswährung ausgezahlt. Es ist daher ratsam, kleine Scheine und Münzen mitzunehmen.Tipp: Mit dem ÖAMTC Routenplaner unter www.oeamtc.at/routenplaner können die Mautkosten im Vorhinein berechnet werden.
  • Verkehr: Neben Verbandspaket und Warndreieck muss das Auto mit Warnwesten für alle Fahrzeuginsassen, einem Ersatzlampenset und einem zusätzlichen Pannendreieck für Anhänger ausgestattet sein.Die Promillegrenze beträgt 0,5. Für Verkehrsteilnehmer unter 25 Jahren herrscht absolutes Alkoholverbot am Steuer sowie verringerte Höchstgeschwindigkeiten: 80 km/h statt 90 km/h außerorts, 100 km/h statt 110 km/ auf Schnellstraßen und 120 km/h statt 130 km/h auf Autobahnen.
  • Pickerl: Um Probleme zu vermeiden, sollte man nur mit gültiger § 57a-Plakette in den Kroatien-Urlaub starten. Obwohl es rechtlich nicht zulässig ist, kann es mit abgelaufenem Pickerl zu Geldstrafen oder zur Sicherstellung des Kfz kommen.

Quelle: ÖAMTC, www.oeamtc.at

Wussten Sie, dass ...

… Kroatien etwa 1.200 Inseln hat, aber nur ca. 70 bewohnt sind?
… die Krawatte in Kroatien erfunden wurde?
… der Strand Zlatni Rat auf der Insel Brac seine Form mit dem Wind ändert?
… sich auf der Insel Cres die letzte Oase für europäische Weißkopfgeier befindet?
… in Zavrsje in Istrien ein schiefer Turm steht?
… Rijeka besonders legendär Fasching feiert?
… der Likör Maraschino im 18. Jahrhundert von Zadar aus seinen Siegeszug in die Königshäuser Europas begann?
… 1895 auf dem Fluss Krka das erste Wasserwerk in Betrieb genommen wurde und daher Sibenik eine der ersten Städte Europas mit elektrischem Licht war?
… die „Grotte des Odysseus“ auf der Insel Mljet liegt?
… Glagolica Kroatiens eigene Schrift hieß und vom 9. bis ins 18. Jahrhundert verwendet wurde?
… Kroatien eines von neun kulturellen Phänomenen auf der UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes in Europa ist?
Quelle: www.go-kroatien.de


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