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Individueller Luxus

Viel hat sich getan auf dem Sektor Fertighäuser und dank stetiger Qualitätssteigerung und technischer Weiterentwicklung in den letzten Jahren erfreut sich das schnell beziehbare Zuhause so großer Beliebtheit wie noch nie: Fast ein Drittel aller neu gebauten Ein- und Zweifamilienhäuser in Österreich sind inzwischen Fertigbauten.


Foto: elkhaus

Schachnerhaus Geschäftsführer Ing. Jürgen Schachner: „Auch wenn es schneller geht als der Bau eines konventionellen Hauses: Mit sechs Monaten ab Beginn Feinplanung müssen Sie im Schnitt schon rechnen.“ Natürlich können Kunden ihre eigenen Architekten und Pläne mitbringen. „Optimal wäre es, wenn diese ein wenig Erfahrung aus dem Fertighausbereich mitbringen. Wir arbeiten intensiv mit vielen Architekten zusammen, die bereits in unterschiedlichen Projekten eingebunden waren. Derartige Kooperationen bringen Vorteile mit sich“, so der geschäftsführende Gesellschafter des Familienunternehmens. Beim Fertighaus gibt es einige Besonderheiten, die man wissen müsse, berücksichtige man diese, ließen sich beinahe alle Wünsche – sofern die Statik mitspielt – problemlos verwirklichen.
Mag. Gerhard Fritz, Architekt in Wien: „Die gestalterische Freiheit hat sich in den vergangenen Jahren zum Positiven entwickelt. Die Möglichkeiten von heute sind mit den Anfängen der Fertighauszeit, in denen es praktisch nur Häuser von der Stange gab, nicht zu vergleichen. Aus meiner Sicht gibt es kaum Einschränkungen. Individuelle Wünsche lassen sich auch mit Fertighäusern erfüllen. Es gibt fast nichts mehr, was sich nicht realisieren ließe.“ Dabei geht es längst nicht mehr um die Frage, ob sich nicht die eine oder andere Zwischenwand verrücken lässt. Auch wenn das klassische Typenhaus nach wie vor angeboten wird, so bildet es heute meist nur mehr die Ausgangslösung, an der je nach Wunsch und Anforderungen der späteren Bewohner nahezu grenzenlos verändert und gestaltet werden kann. Auch Grundmaße oder Außenwände sind keineswegs mehr tabu. Praktisch alle namhaften Produzenten beschäftigen dafür inzwischen eigene Architekten oder kooperieren eng mit Architekturpartnern. Manche Produzenten fertigen überhaupt nur mehr individuell. „Jeder Hauskunde will sein eigenes Haus“, so Schachner.

Individuelle Planung

Abhängig davon, ob es sich um ein Fertighaus/Typenhaus handelt, bei dem die grundsätzlichen Planungen bereits vorhanden sind und nur mehr adaptiert werden, oder ob ein neues Haus völlig individuell geplant werden muss, dann aber vom Fertighausanbieter vorgefertigt wird, ist der Aufwand des Architekten sehr unterschiedlich. Soll neu geplant, also bei der Grundlagenermittlung begonnen werden, liefert der Architekt alle Basisinformationen, die für den Bau notwendig sind, einen Vorentwurf, einen endgültigen Entwurf bis hin zu den detaillierten Bauvorlagen, die für einen Bauantrag erforderlich sind. Es folgen die Ausführungs- und Detailplanung. Ist die Vorfertigung und Zusammenarbeit mit einem bestimmten Fertighausproduzenten beschlossene Sache, fallen die sonst nötigen Ausschreibungen und Kalkulationen weg. Die Kostenkontrolle und Bauüberwachung kann dennoch wieder im Aufgabenbereich des Architekten liegen – das ist Vertragssache.
Offenes Wohnen, eine optische Zusammenführung von drinnen und draußen, quasi der Garten im Wohnzimmer. „Unkonventionelle Planung, klares Design und möglichst viele natürliche Materialien wie Vollholz oder Stein sind im Moment bei Hausbesitzern stark angesagt“, fasst Fritz einige Trends zusammen. Besonders Holz etabliert sich immer mehr als beliebter Baustoff – und das nicht nur „in“ der Wand, sondern zunehmend auch als Fassadenmaterial und im Innenbereich, wo speziell die Holzmassivbauweise Möglichkeiten bietet, das Wandmaterial entweder natur oder lasiert vollflächig sichtbar zu lassen.
Weitere Trends aus Sicht von Fritz: „Die Räume werden wieder höher, die Fenster größer und die Aufteilung flexibler. Auch werden großzügigere Grundflächen gewünscht. Die Ansprüche an das Wohnen steigen.“ Nach wie vor ganz oben auf der Wunschliste sind Flach- und Pultdachlösungen. Zu erkennen ist eine Renaissance des Bungalows, ein Trend zur Gebäudeautomatisation und zum barrierefreien Bauen. „Man denkt auch vermehrt an die Zukunft: Wie möchte ich im Alter wohnen?“
Diesen Wünschen Rechnung tragend, bieten sehr viele Hersteller individuelle Grundrisse an. Es gibt aber auch einige, die ausschließlich individuelle Bauten anbieten. Durch dieses individuelle Bauen entstehen Häuser in Kombination verschiedener Materialien. Immer größerer Beliebtheit erfreut sich die Möglichkeit, sein Fertighaus in einer kombinierten Bauweise zu realisieren. So trifft man etwa auf eine klassische Holzrahmenkonstruktion mit vorgemauerter Fassade aus Kunst- oder Naturstein. Oder man entscheidet sich für eine Kombination aus Leichtbauweise in Holz, mit zusätzlich eingesetzten Materialien wie etwa Aluminium, Kunststoff oder Stahl. Auch eine interessante und gerade am Land oft gesehene Alternative: Sie lassen das Erdgeschoß in Blockbohlenbauweise errichten, während die oberen Stockwerke in einer anderen Holzkonstruktionsart ausgeführt werden. Ebenfalls beliebt: Ein Ziegelerdgeschoß, das dann mit Leichtbauobergeschoßen vervollständigt wird.

Kein Haus von der Stange

Ob Niedrigenergie-, Niedrigstenergie­ oder Passivhaus: Eindeutig ist jedenfalls der Trend in Richtung Energie-Selbstversorgung. „Die wenige Energie, die diese Häuser noch brauchen, soll an oder in unmittelbarer Nähe des Hauses erzeugt werden“, erläutert Schachner. Solarpaneele am Dach sind mittlerweile ohnehin Standard, es werden aber auch immer mehr Fotovoltaikanlagen auf die Häuser oder in die Fassaden eingebaut. Viele Fertighäuser erzielen damit sogar einen Energieüberschuss.
Neben einer individuellen Planung ist auch Flexibilität gefragt, denn Platzbedarf und Raumanforderungen ändern sich oft schneller als ursprünglich gedacht. War früher der Umbau eines Fertighauses ein schwieriges Unterfangen, so gehört dies heute der Vergangenheit an. „Unsere Häuser können jederzeit umgebaut oder erweitert werden und der Aufwand ist dabei relativ gering, da aufgrund der Holzrahmenbauweise die Schmutz- und Staubbelastung auf ein Minimum reduziert sind“, betont etwa der geschäftsführende Gesellschafter von HARTL HAUS, KR Dir. Roland Suter.
Das Haus von der Stange – das ist längst Geschichte. „Es gibt keine Massenfertigung oder Schubladenpläne. Jedes HARTL HAUS ist sozusagen ein Unikat und steht für höchste Qualitätsansprüche, traditionelle und bewährte Handwerksarbeit, kombiniert mit fortschrittlichster Technik“, so Suter. Wie der qualitätsorientierte Mitbewerb arbeite man seit vielen Jahren mit externen Architekten zusammen, allerdings „verfügen die hausinternen Architekten und Planer über spezifisches Fachwissen im Holzrahmenbau und sind damit absolute Profis auf ihrem Gebiet“, gibt er zu bedenken. Die Bauherren selbst hätten absolute Planungsfreiheit für die Erfüllung der individuellen Wohnträume – entweder nach eigenen Skizzen oder den Plänen eines Architekten.

Nur einige Monate zum Ziel

„Die Trockenbauweise, sprich die Holzrahmenbauweise hat natürlich den entscheidenden Vorteil, dass keine Austrocknungszeiten nötig sind“, so Suter. Der Zeitraum für die Planung eines Hauses hänge aber vom Haustyp und vom Bauherrn selbst ab. „Es gibt Schnellentschlossene, die wissen von Beginn an, wie ihr Haus aussehen soll, und manche lassen sich mehr Zeit, um sich langsam an das Projekt Haus heranzutasten. Je nach Größe und Ausführung des Bauvorhabens dauert die Fertigung inklusive schlüsselfertiger Fertigstellung zwischen zweieinhalb und maximal vier Monate.“
Voraussetzung allerdings sei, dass man sich bei seinen Plänen auf Profis verlasse. „Ein Haus zu bauen ist eine langfristige Investition und daher Vertrauenssache“, betont Mag. Martin Genböck, geschäftsführender Gesellschafter Genböck Haus. Daher sei die Auswahl des richtigen Partners eine der wesentlichen Voraussetzungen für das Gelingen jedes Projektes. „Die Firma hinter Ihrem Verkäufer, der eigentliche Partner Ihres Investments, muss das halten können, was Sie von ihm verlangen und er Ihnen verspricht. Erkundigen Sie sich, ob die ausgewählte Firma nachweislich Ihren persönlichen Anforderungen entspricht – auch für ein Ausbauhaus benötigen Sie einen verlässlichen Partner, für ein schlüsselfertiges Haus noch mehr. Qualitätsnachweise und gute Kundenreferenzen sind hilfreich, um eine wichtige Entscheidung in Ihrem Leben bestmöglich zu treffen.“

Keine kürzere Lebensdauer

In den Köpfen vieler Bauherren ist noch immer das (Vor-)Urteil verankert, dass die Lebensdauer eines Fertigteilhauses im Vergleich zum Massivbauhaus doch deutlich beschränkt sei. So geben Gutachten die absolute Mindestnutzungsdauer von Ziegelmassivbauten mit 80 bis 100 Jahren an, jene von in Holzriegelbauweise errichteten Häusern mit 40 bis 60 Jahren. Viele Hersteller verweisen jedoch darauf, dass die von ihnen angewandten Bauweisen den Standards des Massivbauhauses entsprechen und der Hersteller Hartl-Haus wirbt in diesem Zusammenhang mit dem ersten, 1910 errichteten Fertigteilhaus, das seinerzeit von Kaiser Franz Josef besichtigt wurde und noch heute bewohnt wird.
Schon in der Planungsphase muss der Bauherr die Frage klären, ob der zu erzielende Kaufpreis im Falle eines Weiterverkaufs eine Rolle spielen soll oder nicht. Käufer wiederum sind gut beraten, vor dem Erwerb eines Hauses ein Gutachten über Zustand und zu erwartende Lebensdauer des Objekts einzuholen – unabhängig davon, ob es sich um ein Fertighaus handelt oder nicht. Denn auch bei individuell geplanten Häusern in Massivbauweise stellt sich heutzutage die Frage, ob überhaupt noch für mehr als eine Generation gedacht und entsprechend gebaut wurde – wie es früher selbstverständlich war.
Das süddeutsche Familienunternehmen LUXHAUS überzeugt durch exakt auf den Bauherren zugeschnittene Maß-Konzepte mit viel Liebe zum Detail, anspruchsvoller Architektur und innovativer Haustechnik. Produziert wird mit modernsten Technologien in millimetergenauer Fertigung ausschließlich am Standort Georgensgmünd in Bayern. Jahrzehntelange Erfahrung und ein ausgeprägter Servicegedanke gewährleisten einen reibungslosen Ablauf. Ein Meilenstein war die Entwicklung der Climatic-Wand-Technologie mit dem Fraunhofer Institut für Holzforschung, die für ein gesundes Wohlfühlklima sorgt und die Energiekosten niedrig hält. Die Climatic-Wand ist serienmäßiger Bestandteil von jedem LUXHAUS. Das LUXHAUS | frame. kann mit seiner ausgeklügelten Haustechnik durch Fotovoltaik mehr Energie erzeugen, als es verbraucht und ist daher ein sogenanntes Plus-Energie-Haus – das wirkt sich nicht nur positiv auf die Umwelt aus, sondern auch auf die laufenden Kosten.
„Mein Ziel war es, ein zukunftsorientiertes Haus von zeitloser Ästhetik zu entwickeln. LUXHAUS | frame. verbindet diese Eigenschaften mit großer Eleganz“, so Melanie Wöppelmann, LUXHAUS Architektin. Die perfekte Hausform für ein Plus-Energie-Haus ist der Würfel, da das Verhältnis von Außenfläche zum Volumen gering gehalten wird. Einem Würfel nachempfunden wurde der zweigeschossige Hauptbaukörper für zwei Bewohner geplant. Durch ein auskragendes Dach, das von teilweise zweigeschossigen Stützen getragen wird, wird dieser Würfel nach außen hin gegliedert und aufgelockert.
Das Dach des Obergeschosses bietet dabei Fläche für die gesamte Fotovoltaikanlage. An den Hauptbaukörper schließt sich nach Westen ein eingeschossiger Anbau an. In diesem liegt außen der unbeheizte Teil mit Doppelgarage und Abstellbereich und zum Haus hin eine in der Fassade zurückgezogene und damit in der Nutzungsunterscheidung kenntlich gemachte Einliegerwohnung. Diese kann genauso auch als Gästebereich oder Büro von den Bewohnern genutzt werden.
Schmale Stützen, die das auskragende Dach tragen, der sich um die Glasfassade schmiegende Rahmen und die großzügige überdachte Dachterrasse verleihen dem sonst schlichten Baukörper Raffinesse und Eleganz. So entstand ein zukunftsorientiertes Haus von zeitloser Ästhetik mit ganzjährigem Wohlfühlklima dank Climatic-Wand-Technologie. Bei 201,25 m2 Wohnfläche (238,17 m2 Nutzfläche) deckt dieses Haus den gesamten Heiz- und Haushaltsenergiebedarf und erwirtschaftet dabei einen beachtlichen Energieüberschuss.                                                             mn


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