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Individualität ist Trend

In Zeiten der schnellen Fertigkost und gleichzeitig einer neuen Lust am Kochen muss die trendige Küche viele Eigenschaften mit sich bringen. Fest steht, dass die Küche weiterhin Zentrum der Kommunikation bleibt und entsprechend einladend sein soll.


Geschirrspüler der speedMatic-Baureihe von Siemens gehören zu den schnellsten und sparsamsten. Heute zählt nicht nur ein perfektes Spülergebnis, sondern auch die Energieeffizienz.

SieMatic Forum 2011: Das Planungskonzept „Floating Spaces“ vollzieht die Integration der Küche in die Wohnarchitektur.

Die imm cologne in Köln gilt als Trendbarometer für aktuelle Einrichtungstrends. Im Jänner konnten die Besucher einmal mehr erfahren, welche Wohntrends ihrer Umsetzung harren. Dazu gehört neben der Badewanne im Schlafzimmer auch Grillen im Winter und TV in der Küche. Die Küche bleibt also Wohnmittelpunkt. Geradlinigkeit, Natürlichkeit, Funktionalität und Nachhaltigkeit stellen weitere Schwerpunkte dar. Und über all dem gilt eine Prämisse als unumgänglich: Individualität. Wohnzimmer gelten nicht mehr nur als Fernsehzentrale, Schlafzimmer nicht einzig als Nachtquartier und Küchen müssen als Mittelpunkt die Kommunikation erleichtern und mit ausgefeilter Technik das Leben erleichtern.

Alles ist möglich

Während eine Umfrage letztes Jahr im Rahmen der LivingKitchen, einer Parallelmesse zur imm cologne 2011, entschied sich nur jeder Fünfte für eine Wunschküche aus Vollholz. Ist es nun die gesteigerte Besinnung auf Natürliches oder die regional unterschiedliche Schwerpunktsetzung – heimische Bauherren betonen, dass derzeit das große Trendthema Natur heißt und auch auf der diesjährigen imm cologne wird Natürlichkeit zum großen Thema. „Natürliche Materialien strahlen Ehrlichkeit und Authentizität aus“, bestätigt Matthäus Unterberger von der MHK Österreich GmbH, dem Küchenspezialisten aus Oberösterreich. „Möbel aus Massivholz und Furnier sind ebenso beliebt wie der Parkettfußboden. Heimische Hölzer aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung sind im Trend: Eiche, Kernesche, Buche und Kernbuche, Nussbaum. Hier schlägt die Asteiche die schlichte feine Struktur.“ Laut imm cologne dürften besonders helle Eichen beziehungsweise Eiche-Varianten mit ansprechender Maserung gut ankommen. In puncto Farbigkeit bleiben weiterhin Weiß- und Schwarzschattierungen in, auch Grün- und Türkistöne sind populär. Farbe zu bekennen bleibt aktuell, wenn auch häufig in Kombination mit unterschiedlichen Materialien.
Bei den Bezugsstoffen kommen laut Unterberger echtes Leder und viel Wolle und Wollfilz, gerne auch Strick zur Anwendung. Individualität ist Trend, aber auch „Kunststoffdekore wie Wildeiche oder Kernesche sind von der Natur durch Aussehen und Haptik fast nicht mehr zu unterscheiden“, weiß Unterberger. „Oft werden diese Fronten mit Glas oder Lack, matt oder Hochglanz kombiniert. Die Auswahl ist also nicht enden wollend. Jeder kann seinen Stil verwirklichen – ganz persönlich.“
Die Küchenexperten sehen außerdem einen Trend zur grifflosen Küche. Dieses Feature korreliert hervorragend mit dem Trend zur Reduktion auf das Wesentliche. Das Öffnen von Laden und Schränken erfolgt dabei auf besonders elegante Art und Weise. Zudem gelten grifflose Schränke als besonders pflegeleicht.

Mittelpunkt Kücheninsel

Kücheninseln stellen für viele Hausherren und -damen das Um und Auf für eine kommunikative Küche dar. Während die Wege sich von einer Insel aus verkürzen und die Kommunikationsmöglichkeiten optimiert werden, benötigt eine Insellösung viel Platz. Zudem sind technische Finessen für Koch- und Spülzentrale erforderlich, die auch einen Kostenfaktor darstellen. Die Spüle stellt einen wahren Magnet dar, denn gut zwei Drittel aller Küchenarbeiten passieren hier oder in direkter Umgebung der Spüle. Dass sie also Zentrum der Küche wird, ist durchaus berechtigt. Wer anderen nicht ständig den Rücken zukehren möchte, ist daher mit einer Kücheninsel bestens beraten. Doch auch für Koch- und Vorbereitungsarbeiten eignet sich eine Kücheninsel hervorragend – vorausgesetzt Platz von mindestens einem Quadratmeter Grundfläche und 80 cm Freiraum rundherum ist verfügbar.
Einen weiteren Trend stellen übrigens neue Rundungen dar. Bereits in den 80er-Jahren prägten sanfte Kurven Eckschränke und Tische. Nun kommen die runden Formen wieder und nehmen Kücheninseln, Theken und Seitenwangen die scharfen Kanten.

Hightech kann (fast) alles

Küchen werden aus technischer Sicht immer gefinkelter. Während vor 40 Jahren weder Geschirrspüler noch Gefrierschrank selbstverständlich waren, stellen diese heute die absoluten Mindestanforderungen an den Komfort dar. Neue Küchen kommen etwa kaum ohne Induktionskochfelder aus. Sie machen das Kochen schneller, energieeffizienter, präziser und sicherer und öffnen zahlreiche neue Möglichkeiten.
„Kopffreiheit ist bei den Dunstabzugshauben angesagt“, erzählt Unterberger und erklärt: „Die Luft wird direkt von der Kochfläche nach unten gesaugt oder es werden Deckenlüfter in die Decke eingebaut. Ja, es gibt sogar Hauben für Winter oder Sommerbetrieb.“ Und natürlich ist Energiesparen wichtig – ein Thema, das sich durch alle technischen Gerätschaften zieht. Ob Kühlschrank, Geschirrspüler, Dunstabzug oder Herd: je energiesparender desto besser.
Dampfgarer und Dampfbackofen gelten als State-of-the-Art. Dampfgarer eignen sich zum Dämpfen, Dünsten, Kochen, Blanchieren, Auftauen oder Wiedererwärmen und verbuchen Bonuspunkte in Sache gesunder Ernährung, Energieeffizienz und Natürlichkeit. Dampfbacköfen gelten als der letzte Schrei und vereinen die Vorteile des Heißluftbackofens mit jenen des Dampfgarens.
Bei dem Überangebot an Hightech-Features für die moderne Küche bleibt nur ein Risikofaktor bestehen, den es mithilfe von Profiberatern auszuschalten gilt: Die Technik darf den Nutzer nicht überfordern – „form follows function“ und nicht umgekehrt.

Beratung ist wichtig

„Die intelligente Innenausstattung wird von den Endnutzern mehr und mehr geschätzt“, bestätigt der Küchenexperte Unterberger. Sein wichtigster Tipp: „Wenn Sie eine Küche kaufen, achten Sie darauf, wie viel Zeit Ihr Küchenspezialist in die Bedarfsanalyse investiert. Nur so bekommen Sie Ihre Küche ganz persönlich.“ Wer hauptsächlich auswärts isst, kann vermutlich auf einigen Schnickschnack verzichten, notorische Hobbyköche dagegen legen Wert auf technische Finessen, die alle Stücke spielen. Um Platzangebot, Kosten und Ästhetik optimal zu nutzen, wirkt eine fachgerechte Beratung Wunder.                          bw

Foto: siematic, siemens

Wunschküche

Erhoben auf der LivingKitchen, Parallelmesse zur imm cologne im Jänner 2011, gemäß Umfrage von Schwäbisch Hall in Kooperation mit LivingKitchen (12.000 Online-Fragebögen):

  • Stilrichtungen der deutschen Küchen: 9,2 % rustikal/stilvoll, 48,2 % zeitlos/traditionell, 42,6 % modern/designbetont
  • 56,1 % präferieren einen abgeschlossenen Wohn-Küchen-Bereich, 43,9 % mögen den offenen Übergang; aber 52,8 % stimmten für das Wohnküchenkonzept gegenüber 47,2 %, die eine reine Arbeitsküche bevorzugen
  • 27,9 % würden sich für weiße Fronten entscheiden, 24,7 % für pastellfarbene, 21 % für Brauntöne, 13,6 % mögen kräftige Farben
  • Unifarbene Fronten punkten bei 35,1 % der Befragten, Hochglanzoberflächen bei 28,5 % und Echtholz nur bei 19,7 %; 11,1 % stimmten für Holzdekor, nur 3,4 % für Glas
  • Arbeitsfläche: 59,9 % für Granit oder Naturstein, 14,6 % für Standardarbeitsflächen, 13,8 % für Massivholz, 6,6 % für Mineral- und Verbundwerkstoffe, 2 % für Edelstahl, nur  1,6 % für Glas und 1,5 % für Fliesen und Keramik
  • Elektrogeräte: energieeffizient und komfortabel zu bedienen; Geschirrspüler (98,8 %), Backofen/Herd (96,7 %), Dunstabzug (97,7 %) und Kühlschrank (96 %) sind ein Muss;  Mikrowelle (76 %) und Dampfbackofen (33,3 %) nicht bei jedem; am besten in Edelstahloptik (84,4 %), Weiß (15,8 %) oder Schwarz (9,9 %)
  • Kosten: 90 % der Befragten würden bis zu 15.000 Euro für eine Küche ausgeben; jeder Dritte möchte maximal 10.000 Euro zahlen, 14,8 % nur 8.000 Euro
  • Wichtig sind den Befragten vor allem die Qualität (91,5 %), pflegeleichte Oberflächen         (84,4 %), Energieeffizienz (83,6 %), viel Stauraum (80,8 %), Planung für bequeme Arbeitsabläufe (75,3 %), Preis (63,3 %), Ergonomie (53,3 %), Komfort (51,3 %), Design (46,7 %)

Das nächste Messedoppel imm cologne // LivingKitchen findet von 14. bis 20. Januar 2013 statt. www.imm-cologne.de


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