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Imagewandel

Der Weg zur eigenen Ordination ist oft lange und steinig – mit viel Engagement, Know-how und Sitzfleisch eignen sich Mediziner ihr Fachwissen an und wagen dann den Schritt in die Selbstständigkeit.


Mit dem Schild „Öffnungszeiten“ an der Tür und einer freundlichen Sprechstundenhilfe im Vorzimmer ist der Entwicklungsprozess aber längst nicht abgeschlossen. Ihr Image, ihre Unverwechselbarkeit und damit letztendlich der wirtschaftliche Erfolg bestehen aus vielen Mosaiksteinchen, die sie täglich immer wieder aufs Neue in ihr „Gesamtbild“ platzieren müssen. Denn: Es hängt nur bedingt vom fachlichen Können des Mediziners ab, ob auch der Patientenfluss in der Ordination ins Fließen kommt und auch bleibt.

Kleine Tipps, große Wirkung

„Jeder bekommt die Kunden, die er verdient“, heißt es in der Geschäftswelt und das gilt auch für den Arzt: Nicht nur Ihre Profession, sondern Ihr Image entscheidet wesentlich mit, ob Alt oder Jung, ob Frau oder Mann und ob Reich oder Arm in Ihre Ordination kommt. Ist es einmal da, dieses „Image“, dieser Gesamteindruck, den eine Mehrheit der Patienten von Ihrem Angebot hat, so lässt es sich nur ganz langsam korrigieren. Es muss auch nicht immer gleich der kostenintensive Umbau oder eine Generalsanierung sein. So manches lässt sich einfach verändern: die abgegriffenen Zeitungen aus dem Vorjahr, vertrocknete Topfpflanzen oder verblichene Vorhänge werden Ihr Wartzimmer zu keinem Entree eines modernen, innovativen und kompetenten Gesundheitsdienstleisters machen. Tipps und Tricks haben wir in der aktuellen Ausgabe mit einer Reihe von Experten für Sie zusammengestellt – vom passenden Sonnenschutz bis hin zur Grünflächengestaltung, die mehr mit Ihrem Image zu tun hat, als Sie vielleicht auf den ersten Blick denken!

Statusspiele im Job

Eng verknüpft mit dem Image-Thema sind auch die Statussymbole und der Status selbst. Im Berufsleben spielen wir bewusst oder unbewusst mit unserem Status ein permanentes Spiel in der sozialen und kollegialen Rangordnung. Wer sich dieses Spiel bewusst macht, kann seinen Status auch verändern. Mehr dazu auf Seite 24. Aktuelle medizinische Themen wie Kopfschmerz, Demenz oder Diabetes sowie Karrieretipps ergänzen die umfangreiche Themenpalette. Wir wünschen Ihnen eine anregende Lesezeit!

Mag. Renate Haiden, MSc
Chefredakteurin