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Hochsaison für Tiroler „Gipsbomber“

Das ernüchternde Ende so manchen Wintermärchens: Die „Gipsbomber“ bringen verunfallte Wintertouristen retour in die Heimat.


Die Tyrol Air Ambulance betreibt nicht nur die berühmt gewordenen „Gipsbomber“, sondern ist weltweit im Einsatz, erzählt Dr. Michael Wirnsperger, Medizinischer Direktor der Tyrol Air Ambulance.

Wie viele Patienten werden mit der
Tyrol Air Ambulance jährlich trans­portiert?

Insgesamt mehr als 2.500 über das ganze Jahr. Ein großer Anteil davon sind Flüge auf den Intensivflugzeugen. Derzeit betreiben wir drei, demnächst vier Jets, auf denen ein oder zwei Intensivpatienten betreut werden.
Ungefähr 25 Prozent der Patienten auf den Ambulanzjets sind beatmungspflichtig. Weiters betreiben wir zwei Dorniers, mit denen wir bis zu vier Intensivpatienten oder sechs liegende Patienten und eine größere Anzahl Patienten mit Beinhochlagerung transportieren und medizinisch betreuen können.
Diese Flüge finden ebenfalls das ganze Jahr über statt, im Sommer typischerweise aus der Türkei, Griechenland, Spanien, Marokko usw., im Winter oft mehrmals täglich von Innsbruck oder Chambery, Frankreich, aus.

Über welche medizinischen Einrichtungen verfügen die Maschinen?
Die Flugzeuge sind für alle üblichen Erkrankungen und Verletzungen ausgestattet. Auch Inkubatorkinder, Frühgeborene usw. werden geflogen und von einem eigenen Pädiatrie-Intensivteam betreut. Es steht zudem eine Kleinkindintensiveinheit zur Verfügung. Wir haben auch die Möglichkeit, Patienten mit speziellen notwendigen medizinischen Geräten zu transportieren.

Im Winter fliegen Sie verunfallte ausländische Skitouristen in einer Art Linienflugverkehr nahezu täglich in ihre Heimat – Stichwort: „Gipsbomber“.
Mit den „Gipsbomberflügen“ werden jede Wintersaison ca. 1.500 Patienten nach Hause oder zur weiteren Betreuung in ein Heimatkrankenhaus geflogen. Die meisten Flüge gehen von Innsbruck nach Rotterdam, eine erhebliche Anzahl allerdings auch nach Antwerpen, gelegentlich auch nach England und zu anderen Destinationen.

Was sind heute die häufigsten Verletzungen der Wintertouristen auf Ihren Flügen?

Die „klassische“ Schiverletzung gibt es nicht mehr, die Art der Verletzung ist eher witterungs- und pistenabhängig. Bei wenig Schnee und harten Pistenverhältnissen kommen mehr Wirbelverletzungen und schwere Kopfverletzungen vor, bei weichem Schnee sind wiederum Knieverletzungen häufiger. Die Zahl der Unterschenkelbrüche ging im Laufe der Jahre zurück. Zu Beginn der Gipsbomberflüge waren „Gipsbeine“ noch typisch und Unterschenkelbrüche eine der häufigsten Verletzungen der Schifahrer. Snowboarder haben in unserem Patientenkollektiv eher Wirbel-, Schulter- und Handverletzungen.

Wer kommt für die Kosten auf?

Der überwiegende Teil der Transportaufträge wird von privaten Versicherungen – meist Reiseversicherungen – vergeben, die auch die Kosten übernehmen.

vw

Foto: TAA


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