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Haustechnik 2.0: Geht doch!

Dass Smartphones längst nicht nur zum Telefonieren da sind, wissen wir. Sie leisten auch ihren Beitrag bei Neubau und Sanierung, wenn sie in intelligente Haustechniksysteme einplant werden.


Komfort muss längst nicht mehr teuer sein: Ein paar Tasten am Telefon machen es möglich, das Eigenheim auch von unterwegs zu überwachen, zu beleuchten, im Winter vorzuwärmen oder im Sommer entsprechend zu kühlen. Die Features sind nicht nur praktisch und bequem, sondern helfen auch mit, Kosten zu sparen und die Umwelt zu schonen.

Energieeffizient planen

Ganzheitliche Planung ist der erste und wichtigste Schritt auf dem Weg zum energieeffizienten Haus auf Tastendruck. Schon die Lage des Grundstückes ist für den Energieverbrauch mitentscheidend. Ein nach Süden ausgerichtetes Objekt bringt beispielsweise den größten solaren Gewinn.

 Und auch der Einsatz von erneuerbaren Energien, wie etwa einer Wärmepumpe bringt nur dann Einsparpotenzial, wenn das gesamte Gebäude  modernsten energietechnischen Anforderungen entspricht. Dazu müssen Dämmung, Dach und Fenster aufeinander abgestimmt sein – ein Gesamtkonzept, für das es sich lohnt, Professionisten beizuziehen. Bevor noch hübsche Fassaden oder schmucke Fenster ausgesucht werden, lohnt sich der Termin mit dem Elektrotechniker. Denn zu einem energieeffizienten Gebäude gehören eine spezielle Formgebung, die Verwendung optimaler Wärmedämmung für Dach, Wand, Decke und Keller sowie die richtigen Fenster. Der Einsatz intelligenter Haustechnik verbindet dann die Beschattungs- und Lichtsteuerung, Heizung, Kühlung und Lüftung, mit dem Ergebnis, dass die Immobilie im Sommer nicht überhitzt und im Winter deutliche Energieeinsparungen erreicht werden.

Energieausweis nicht vergessen

Bereits heute ist bei Neubauten und im Sanierungsfall ein Energieausweis zu erstellen, der die Energieklasse des Gebäudes angibt. Dieser Energieausweis wird in Zukunft den Wert der Immobilie wesentlich beeinflussen. Somit bringt energieeffizientes Bauen neben der Betriebskostenersparnis nachhaltige Wertsicherung.

 Gebäude, die zwischen 1945 und 1980 errichtet wurden, haben einen Heizwärmebedarf von bis zu 250 kWh (entspricht ca. 25 Liter Heizöl) pro Quadratmeter im Jahr. Heutige Standards sind um den Faktor zehn besser. Es ist also möglich, mit einem Zehntel der Energie auszukommen. Die dafür notwendigen Zusatzinvestitionen können je nach Bauart und Ausführung im Bereich von fünf bis 20 Prozent des Gebäudewertes liegen. Da sie die Betriebskosten nachhaltig senken, sind sie aber oft schon nach wenigen Jahren rentabel.              rh

Info & Kontakt: www.geht-doch.at