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„Finanzplanung ist Lebensplanung“

Dipl.-Bw. (FH) Markus Jäger und Mag. Alfred Rath, MAS, beide Finanzexperten der FiNUM.Private Finance AG über Finanzberatung für Ärzte, maßgeschneiderte Vermögensplanung, ausgefeilte Profitabilitäts-Checks und die Vorteile einer unabhängigen Beratung.


„Wir unterstützen Ärzte auch bei der Gründung einer eigenen Ordination.“ Dipl.-Bw. (FH) Markus Jäger, CFP©, EFA©, Senior Financial Consultant der FiNUM.Private Finance AG

„Wir schneidern unseren Klienten die Lösungen sozusagen auf den Leib.“ Mag. Alfred Rath, MAS, CFP©, EFA©, Senior Financial Consultant der FiNUM.Private Finance AG. Fotos: SCOPPETTA

FiNUM.Private Finance AG ist ein Finanzdienstleister, der eine besonders große Erfahrung im Gesundheitswesen besitzt. Woher resultiert die Expertise in diesem Segment?
Jäger: Schon lange  vor der Gründung von Finum im Jahr 2009 haben wir uns auf die Servicierung von Ärzten spezialisiert. Ärzte sind beruflich sehr gefordert und haben oft nur sehr wenig Zeit, sich um ihre Finanzen zu kümmern. FiNUM.Private Finance AG nimmt den Ärzten diese „Last“ ab und das sehr erfolgreich. Heute umfasst unser Kundenstock rund 17.000 Klienten, davon rund 6.000 Ärzte. Wir kennen also die Bedürfnisse von Menschen im medizinischen Bereich und haben in den vergangenen Jahren auch viele Lösungen gerade für diese speziellen Kunden ausgearbeitet.

Welche Services bieten Sie Ärzten an?
Rath: Wir konzentrieren uns nicht darauf, den Ärzten einfach  Produkte, die gerade en vogue sind, zu verkaufen, sondern es geht uns um ein ganzheitliches Konzept. Finanzplanung ist Lebensplanung –  wir schneidern unseren Klienten die Lösungen sozusagen auf den Leib. Es kommt dabei immer auf die aktuellen Bedürfnisse und Ziele unserer Kunden an und erst in einem nächsten Schritt geht es um die dazu passenden Produkte. Dabei bieten wir das volle Spektrum, das von  einfachen Spareinlagen über Versicherungen und Kredite bis hin zu Wert­papieren reicht.
Jäger: Wir gehen sogar noch einen Schritt weiter und unterstützen Ärzte auch bei der Gründung einer eigenen Ordination. Wir machen zum Beispiel Profitabilitäts-Checks vor Gründung oder auch Übernahme einer Ordination. So wissen unsere Klienten schon im Vorfeld, ob sich ein Engagement lohnen wird oder nicht.

Worin unterscheidet sich Ihre Beratung von einer Bank oder Versicherung?
Rath: Mitarbeiter von Banken und Versicherungen sind immer bemüht, die eigenen Produkte zu verkaufen. Wir sind  unabhängig und können für unseren Kunden das jeweils passende  Produkt wählen. Wir sind  ausschließlich an einer langfristigen Partnerschaft mit unseren Kunden interessiert und der Kunde kann die Art der Vergütung, die wir für unsere Leistungen erhalten, frei wählen. Bei Veranlagungen kann beispielsweise gewählt werden, ob Ausgabeaufschläge oder ein Betreuungshonorar gewünscht wird. Und was uns grundlegend unterscheidet ist, dass wir keine Öffnungszeiten haben. Ärzte haben wenig Zeit und wenn unsere Klienten eher an ungewöhnlichen Terminen Zeit haben, so ist auch das für uns kein Problem.
Jäger: Ein zentraler Unterschied zu einer traditionellen Bank oder Versicherung ist aber auch die Ausbildung unserer Mitarbeiter. Alle 39 österreichischen Berater sind Akademiker und viele davon sind „Certified Financial Planners©“. Damit sind sie in der Lage, Kunden aufgrund ihres vernetzten Wissens wirklich umfassend zu beraten. Diese sehr herausfordernde Ausbildung muss alle zwei Jahre neu zertifiziert werden. Der Titel „Certified Financial Planner©“ wird weltweit nach einheitlichen Standards vergeben. Das renommierte „Wall Street Journal“ schrieb einmal, dass das CFP-Zertifikat der „Goldstandard in der Finanzberatung“ sei. Neben dem Fachwissen sind uns aber auch gute Umgangsformen und natürlich die Seriosität unserer Berater sehr wichtig – Bildung verpflichtet!

Welche Anlage würden Sie jetzt in der Niedrigzinsphase empfehlen?
Rath: Genau das machen wir nicht. Wir empfehlen nicht einfach Produkte, sondern es kommt immer darauf an, in welcher Lebenssituation sich unser Kunde befindet, was seine Ziele sind, wie lange der Anlagehorizont ist und welche anderen Anlageprodukte er bereits hat.
Jäger: Wir können Ihnen aber sagen, was derzeit der häufigste Fehler ist. Kunden kaufen bevorzugt Garantieprodukte, ohne sich genauer anzusehen, was sie diese Garantien kosten und was sie überhaupt können. Diese Produkte sind meist wenig ertragreich und die Garantien  gelten häufig erst zum Schluss; und nicht selten werden diese Verträge über Jahrzehnte abgeschlossen.                               ss
www.finum.at