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Cost-Cutting

Mit einigem Geschick lassen sich die laufenden Kosten für eine Ordination nach unten schrauben.


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Versicherungen

Nicht alle Polizzen sind nötig, sinnvoll oder notwendig. Der benötigte Versicherungsschutz ist auch von der jeweiligen Lebensphase und finanziellen Situation abhängig. Vor allem aber: Einsparungspotenziale können für einen besseren Versicherungsschutz bzw. zur Absicherung der existenziellen Risiken verwendet werden. Ist die Vollkasko für den acht Jahre alten Kombi wirklich notwendig? Gibt es vielleicht eine Bündelversicherung, die in Summe günstiger kommt? Hier gilt es, genau nachzurechnen. Auch wenn Stornos entstehen, können diese durch geringere Monatsbelastungen schnell wieder „eingespielt werden“.

Kommunikationskosten

Moderne Telekommunikationstools, wie zum Beispiel die modernen Telefonanlagen in der Cloud, sparen nicht nur Geld, sondern machen die Ordination auch effizienter. Wenn zum Beispiel alle Ordinationsmitarbeiter unter einer einzigen Telefonnummer erreichbar sind, geht einfach alles schneller – ein zusätzlicher Nutzen, der in Geld schwer messbar ist. Welche Möglichkeiten also gibt es?

  • Aktuelle Telefontarife nutzen: Verabschieden Sie sich von alten Telefontarifen und -verträgen. Neue Tarife sind meist billiger, flexibler und berücksichtigen auch immer die aktuellen Richtlinien der Europäischen Union. Speziell für größere Ordinationen geeignet sind …
  • … Pool Tarife: Gesamtkontingent statt Einzelverrechnung. Ein Telefon- bzw. Datentarif, der genau auf die Bedürfnisse der Ordination zugeschnitten ist, kommt am billigsten. Pool-Tarife eignen sich dafür sehr gut. Damit kann ein passender Mix an Services, wie Sprachtelefonie, Volumen für ortsgebundenes und mobiles Surfen oder SMS als Kontingent für die gesamte Ordination zusammengestellt werden. Das heißt, nicht mehr der einzelne Anschluss, sondern das gesamte Kontingent wird als Fixpreis in Rechnung gestellt. Im Kontingent können zum Beispiel Telefonminuten oder Datenvolumen von Ordinationsmitarbeitern mit wenig Nutzung von anderen Mitarbeitern mit höherer Nutzung verbraucht werden. Ändern sich die Kommunikationsbedürfnisse, dann wird das Kontingent einfach angepasst.
  • Festnetz und Mobilfunk verbinden: Getrennte Festnetz- und Mobilfunkanschlüsse verursachen gleich mehrfach höhere Kosten, da für beides ein Grund-entgelt anfällt und Freiminuten nicht gemeinsam konsumiert werden. Oft ist noch eine alte Telefonanlage in Betrieb, die zusätzlich Kosten durch Hardware bzw. Leasing, Service und Wartung verursacht. Moderne Telefonanlagen in der Cloud verbinden Mobilfunk und Festnetz und verursachen keine Kosten für Hardware-Service und Wartung der Telefonanlage. Die beste Lösung, um billiger zu telefonieren, ist eine moderne Telefonanlage in der Cloud gepaart mit einem Pool Tarif (siehe oben).
  • Roaming-Pakete buchen: Bisweilen verursachen manche Apps im Hintergrund einen Datentransfer, von dem der Nutzer gar nichts bemerkt. Im Inland entstehen durch all diese und weitere Aktivitäten am Smartphone dank inkludiertem Datenvolumen nur selten Mehrkosten. Im Ausland ist das anders. Hier wird Roaming fällig. Will man sein Kommunikationsverhalten und seine Web-Aktivitäten auch während einer Studien- oder Kongressreise einschränken, sollte man am besten ein Roaming-Paket buchen, das vor überraschend hohen Handyrechnungen schützt.
  • Skype einsetzen: Skype ist zwar keine Alternative zum Telefon, eignet sich jedoch für bestimmte Zwecke für den geschäftlichen Einsatz, wie zum Beispiel für Onlinemeetings. Wenn Sie den Einsatz dieses Tools für Ihre Ordination in Erwägung ziehen, sollten Sie aber einige Ratschläge beherzigen, um Sicherheitsrisiken zu vermeiden.

Energielieferanten wechseln

Seit 2001 ist der Energiemarkt in Österreich liberalisiert. Das bedeutet, dass die Kunden ihre Strom- und Gaslieferanten selbst aussuchen können. Rund 47.000 kleine und mittlere Unternehmen wechselten im vergangenen Jahr ihren Stromanbieter, um 2.000 mehr als im bisherigen Rekordjahr davor. Einen neuen Gasanbieter suchten sich 3.000 Betriebe. Auch die Privaten sind veränderungswillig: In Summe wechselten 145.000 Haushalte ihren Strom- und Gasanbieter. Also warum nicht auch als Arzt? Es gibt mehrere Möglichkeiten, um sich einen geeigneten Stromlieferanten zu suchen. Eine schnelle und kostenlose Möglichkeit ist der Tarifkalkulator der E-Control. Der Tarifkalkulator kann jedoch nur Preisvergleiche bis zu einem Jahresstromverbrauch von 100.000 kWh erstellen. Bei Großkunden mit einem Verbrauch von über 100.000 kWh, die oft auch einen Lastprofilzähler installiert haben, bieten sehr viele Lieferanten individuelle Tarifmodelle und Rabattmöglichkeiten an. Das Prozedere ist einfach und unbürokratisch. Ist der günstigste Versorger gefunden und kontaktiert, kümmert sich der neue Energieversorger um alle Formalitäten. Er kündigt den alten Liefervertrag und regelt mit dem Netzbetreiber den technischen Ablauf der Übergabe. Ängste, dass bei einem Wechsel Zähler getauscht oder Leitungen neu verlegt werden, sind unbegründet. Es dürfen auch keine Wechselgebühren anfallen.

Betriebskosten

Betriebskostenabrechnungen sind eine Wissenschaft für sich. Eine Überprüfung kann sich lohnen. Der Vermieter muss seine Betriebskostenabrechnung nach dem Mietrechtsgesetz (MRG) bzw. Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz (WGG) bis spätestens zum 30. Juni des Folgejahres legen. Die Heiz- und Warmwasserkostenabrechnung muss innerhalb von sechs Monaten ab Ende der Abrechnungsperiode gelegt werden. mn


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