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BEST of BEST: Schattenspender

Einerseits hoffen wir ja, dass die warme Jahreszeit sonnig genug wird, dass wir einen Schattenspender brauchen. Andererseits hoffen wir, dass wir den idealen Schattenspender finden, der uns vor zu viel schädlicher UV-Strahlung bewahrt. Egal aus welchem Blickwinkel wir die Sache betrachten: Es gilt, den perfekten Schattenmacher zu finden.


Foto: Fotolia

Schaukel & Co

Was Babys in den Schlaf wiegt ... Hollywoodschaukeln erleben ein Revival. Besonders gefinkelte Modelle lassen sich zum Schwingbett ausklappen.

Hollywoodschaukel: In den USA heißen sie „porch swing“ – bei uns wurden sie durch diverse Hollywoodfilme bekannt und erhielten so ihren Namen. Bis vor Kurzem waren sie aus unseren Gärten verschwunden, aber nun kehren sie zurück.

Schwingbett: Wie ein Baby in den Schlaf gewiegt zu werden, hat schon etwas für sich. Mit Dach darüber ist die Idylle perfekt.

Strandkorb: Er heißt so, weil er ursprünglich hauptsächlich an nordischen Küsten zu finden war. Heute steht er in vielen Gärten und bietet eine kleine, feine Rückzugszone mit Schatten, kleinen Ablagen, Fußstützen und Sichtschutz. Was will man mehr?

Baum & Co

Nicht jeder Baum eignet sich optimal als Schattenspender, aber es gibt kaum Schöneres als ein grünes Blätterdach über sich zu sehen, das zum Entspannen und Nachdenken anregt.

Kastanie: Zur Gattung gehören etwa zwölf Arten. Unsere heimische Rosskastanie ist nicht nur der perfekte Baum für den berühmten „Schagaga“, vulgo schattiger Gastgarten, sondern auch für den Schatten im eigenen Garten.

Linde: Für Allergiker ist die Linde wohl nicht unbedingt die beste Wahl, für Imker mit Faible für Lindenblütenhonig und Freunde von Hausmitteln – insbesondere Lindenblütentee gegen Husten, Fieber und Erkältungen – aber grenzgenial.

Eiche: Dieser Baum überlebt wahrscheinlich nicht nur den Besitzer, sondern gleich das ganze Haus – vorausgesetzt niemand macht sich über ihr wunderbares Holz her.

Apfel: Wenn die Früchte reif vom Baum fallen, wird er wohl lieber nicht als Schattenspender genutzt. Im Frühling unter rosa-weißen Blüten ist das Wohlgefühl allerdings fast unerreicht.

Schirm & Co

Der Klassiker ist rund, eckig, knickbar, bunt, mit Fransen oder ohne, mit Lichterkette oder ohne. Einfach für jeden etwas.

Ampelschirm: Ein Ständer, ein langer Arm und daran ein Schirm in jeder gewünschten Farbe – damit wird das leidige Problem des Schirmständers in der Mitte des Gartentisches obsolet.

Marktschirm: Hier befindet sich der Ständer zwar mittig, aber durch die Größe des Schirms und den knickbaren Stiel wird dennoch beschattet – egal von welcher Seite die Sonne kommt.
Strandschirm: Klein, leicht, sockellos, sodass er schnell in den Sand gesteckt werden kann und zumindest den Kopfbereich oder das schlafende Baby beschattet – so sieht ein Strandschirm aus.

Markise: Moderne Varianten hängen nicht mehr durch, haben keine Schimmelflecken und auch kein altmodisches Streifendesign – sie sind unauffällig, in dezenten Farben und werden leise per Motor ausgefahren. Persönliche Wohlfühlatmosphäre fertig!

Hut & Co

Während der Sonnenschirm ein wenig aus der Mode gekommen scheint, bleibt der Hut ein echter Klassiker.

Sonnenhut: Faltbare, mit Blumen bestückte, mit Riesenkrempe, Schweißband und Lüftungsschlitzen – die Sonnenhutvielfalt ist enorm. Trotzdem passt der Hut nicht auf jeden Kopf, also ausprobieren, begutachten lassen und auswählen.

Schirmkappe: Nicht nur für die Tennisspielerin – auch „Normal­sterbliche“ dürfen die Vorteile einer Schirmkappe schätzen: Belüftung von oben inklusive Schatten für die Augen. Allerdings: Nur in sportlichem Outfit.
Basecap: Letzteres gilt auch für die Basecap. Ursprünglich wurde sie von amerikanischen Baseballspielern getragen, dann von Jugendlichen, bis sie schließlich nach Europa kam und mittlerweile auch Teil von Dienstkleidungen ist.

Segel & Co

Abgedunkelte Räume werden im Sommer niemals so heiß wie sonnige – Grund genug, um sich nach einer optimalen Beschattung umzusehen.

Jalousien: Sonne auf Bildschirm und Hitzeempfindlichem kann sehr stören. Moderne Jalousien dosieren die Schattenwirkung je nach Wunsch.

Sonnensegel: Hipper als der Schirm, meist größer und leicht aufzubauen. Dank Alustangen und flexibler Montage können Sonnensegel heute überall hin mitgenommen und rasch und unkompliziert aufgebaut werden.

Pergola: Direkt an die Hausmauer angebaut, kann die Pergola mit Pflanzen, Segeln und Tüchern je nach Lust und Laune beschattet werden. Aber Vorsicht: Zu viel Schatten macht die Innenräume höhlenartig.
Pavillon: Der schattenspendende Pavillon hat etwas von den romantischen Lustgärten des Mittelalters. Rankpflanzen sorgen für Sichtschutz, händisch oder motorisch ausziehbare Markisen für Schatten. Darunter lässt es sich hervorragend abtauchen. Auch orientalische Varianten punkten mit lauschiger Atmosphäre, zum Beispiel von Suppan & Suppan.