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Aus Fehlern lernen

„Jede Meldung zählt“ – unter diesem Motto stellt CIRSmedical.at einen zentralen Beitrag zur Fehlerkultur im Gesundheitswesen dar. Ziel ist dabei nicht „Schuldige“ zu finden, sondern aus den eingebrachten Fällen möglichst viel für die Zukunft zu lernen!


„Critical Incident Reporting System“ (CIRS) ist ein System, das Fehler oder Beinahe-Fehler in heimischen Krankenanstalten öffentlich dokumentiert. Die webbasierte Plattform schafft die Möglichkeit, aus den geschilderten Ereignissen und den eventuell berichteten Problemlösungen zu lernen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse umzusetzen. CIRS ist in diesem Sinn ein „Fehlerbericht- und Lernsystem“.

Wissensaustausch online

Auf der Internetplattform werden Informationen webbasiert schnell und einfach für alle Interessierten aus den Gesundheitsberufen offengelegt und können dort gemeinsam bearbeitet werden. Der organisationsübergreifende Wissensaustausch dient dazu, die Patienten- und Mitarbeitersicherheit in den Gesundheitsinstitutionen weiter zu erhöhen und hat sich vor allem für junge Mediziner als wichtige Lernquelle „aus der Praxis für die Praxis“ etabliert. CIRSmedical bietet über die Website grundsätzlich einen offenen Zugang, richtet sich aber klar an die im Gesundheitswesen tätigen Personen. Die Teilnahme erfolgt freiwillig und unter absoluter Wahrung der Anonymität. Alle Berichte werden von anerkannten Experten geprüft und kommentiert. Wesentliches Prüfkriterium ist der erzielbare Lerneffekt.
Erkannt und ausgewertet werden Fehler oder sogenannte Beinahe-Fehler in der medizinischen Versorgung von Patienten. Das Pilotprojekt CIRSmedical.at wurde von der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) als Lizenznehmerin und Verantwortliche für die Einrichtung der Internetplattform in Kooperation mit dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) im Frühjahr 2009 initiiert. Operativer Betreiber ist die zur ÖÄK gehörende Österreichische Gesellschaft für Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement (ÖQMed). Die Gesundheit Österreich, Geschäftsbereich Bundesinstitut für Qualität im Gesundheitswesen (BIQG), war in die Entwicklung des Pilotprojektes und insbesondere der Regelwerke eingebunden, erstellte ein Evaluationskonzept und führt die laufende sowie die abschließende Evaluation des Pilotprojektes durch. Mitgewirkt haben bei Entwicklung und Ausarbeitung des Vorhabens außerdem der Österreichische Krankenpflegeverband (ÖGKV), die Patientenanwaltschaft und Vertreterinnen von Krankenhausträgern.
CIRS ist nur ein Instrument von vielen im Risikomanagement. Es ersetzt nicht eine umfassende Qualitäts- und Risikostrategie, wie sie in Gesundheitseinrichtungen gefordert wird.

Positiver Evaluationsbericht

Seit November 2009 steht dem heimischen Gesundheitswesen das von der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) initiierte Fehlerberichts- und Lernsystem CIRSmedical.at zur Verfügung. Die hohe Anzahl an Berichten und Kommentaren sowie der aktuelle Evaluationsbericht belegen: Das „Critical Incident Reporting System“ trägt wesentlich zur Entwicklung einer modernen Sicherheitskultur und zur Verbesserung der Patientensicherheit bei. Dennoch habe man in der Ärztekammer den Eindruck, das Gesundheitsministerium distanziere sich seit Abschluss der positiven Evaluation im Herbst 2011. „Wir wundern uns, dass im Zusammenhang mit der geplanten nationalen Patientensicherheitsstrategie keine Rede von CIRSmedical ist“, erklärte ÖÄK-Vizepräsident Artur Wechselberger. Schließlich habe das Ministerium die Pilotphase sehr gut begleitet und auch deren Evaluation in Auftrag gegeben. Im Vordergrund steht jedoch die Freude über den Erfolg von CIRSmedical, so der ÖÄK-Vizepräsident: „Unser Fehlerberichts- und Lernsystem hat nun auch im Regelbetrieb die Erwartungen voll erfüllt – sowohl was den hohen Zuspruch als auch die Qualität der Berichte und Kommentare betrifft.“ Über 76.000-mal wurde seit dem Start vor zweieinhalb Jahren auf das System zugegriffen – durchschnittlich also über 80-mal pro Tag. 85 Prozent der vom BIQG im Zuge der Evaluierung befragten Personen erachten ein bundesweites Fehlerberichts- und Lernsystem für notwendig und sprechen sich für eine Fortführung von CIRSmedical aus. Für Wechselberger zeigt das Ergebnis deutlich, dass CIRSmedical bereits als nationales System wahrgenommen wird.

Pflege mit eingebunden

Für Ursula Frohner, Präsidentin des Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverbands, liegt der Grund für den hohen Zuspruch auch daran, dass von Anfang an die Angehörigen der Pflegeberufe miteingebunden wurden. „Das Online-Lernsystem schaffe reale Lernmöglichkeiten, weil es die reale Alltagssituation der Gesundheitsberufe abbilde, also das gemeinsame Bemühen von Pflegenden und Ärzten, kranken Menschen zu helfen“, so Frohner. Der multiprofessionelle Ansatz ermöglicht umfassende Fehleranalysen und damit Qualitätssteigerungen in allen Bereichen der Gesundheitsversorgung. So können nicht nur Ärzte oder Pflegekräfte, sondern auch rein administrativ tätige Personen auf Mängel – etwa in Verwaltungsabläufen – hinweisen.

rh
www.cirsmedical.at


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