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Adria-Perlen

Wer für den Frühling und Herbst Kurztrips in die Sonne liebt oder im Sommer nicht allzu weit reisen möchte, um entspannte Urlaubstage zu verbringen, hält sich gerne an die Regionen an der Adria. Hier gelten nicht nur Strände und Kulinarik als Magneten, sondern auch sehenswerte Städte mit mediterranem Flair.


Die Stadtmauer von Dubrovnik – nur eine der zahlreichen Highlights dieser kroatischen Perle. Foto: Sebastian Wallroth

Die Adria gilt zweifelsohne als das beliebteste Urlaubsmeer der Österreicher: Italien, Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro und Albanien haben Anteile daran und punkten alleine schon durch die gute Erreichbarkeit. Während Italien, Slowenien und Kroatien über gut – manchmal zu gut – erkundete Küstenabschnitte verfügen, gelten die anderen drei Anrainerstaaten noch weitgehend als Geheimtipps. Manche Urlauber suchen die Zurückgezogenheit verschlafener Fischerdörfer oder Hotelanlagen mit hauseigenen Stränden, andere freuen sich hingegen über das brodelnde Leben, die kulturellen Schätze und das mediterrane Ambiente der Städte – der Perlen an der adriatischen Küste.

Allzeitfavorit Italien

Die flachen Lagunen im Norden der italienischen Adriaküste eignen sich hervorragend für Badeorte, daher galten Jesolo, Caorle, Lignano, Grado und Bibione seit jeher als Pflichtdestinationen für österreichische Urlauber. Für Kurzurlaube oder preisgünstige Ferien mit Kindern bieten diese „all time favourites“ alles, was man braucht. Ohne die Qualität der Orte schmälern zu wollen, sind es doch jene mit Geschichte, Häfen, Handel, die die unvergleichliche Atmosphäre am besten und vor allem authentischer zelebrieren – allen voran natürlich Venedig. Die Lagunenstadt wird wohl – trotz „sinkender“ Tendenzen – noch lange ein Highlight aller Adria-Küstenstädte bleiben. Doch auch Triest, Ravenna, Rimini, Ancona, Pescara, Bari und Brindisi haben viel zu bieten – immerhin sind es etwa 35 Städte, die sich wie Perlen entlang der westlichen, italienischen Adriaküste reihen. Viele dieser Städte sind eher als Häfen bekannt, als sehenswerter gelten jene, die weiter nördlich liegen. So versprühen etwa Ravenna, Riccione, Chioggia oder natürlich auch Triest relaxtes Mittelmeerflair, Lebenslust gepaart mit einer eigenen Morbidität der oft leicht desolaten Gebäude. Meeresfrüchte im Restaurant, Averna in der Bar oder natürlich Cappuccino im Café schmecken jedenfalls anders, besser, eben italienischer als das in unseren Breiten je möglich wäre.

Kroatische Schätze

Slowenien hat nur mehr einen kleinen Zugang zum adriatischen Meer, nutzt ihn jedoch mit Portorož, Izola und Koper weidlich, während Piran als charmantes Kleinod gilt, das leicht zu erreichen ist, Urlauber rasch in seinen mediterran-historischen Bann zieht und sofort Monarchie-Stimmung gepaart mit südlichem Fischerdorf-Flair aufkommen lässt. Auch die kroatische Halbinsel Istrien kann auf jahrelange Tourismuserfahrung verweisen. Hier hat die Österreichisch-Ungarische Monarchie ebenfalls Spuren hinterlassen, die sich nicht zuletzt in erkundenswerten Kirchen, Palästen und Bürgerhäusern zeigen. Umag, Porec, Rovinj oder Rabac sind liebenswerte, kulturell interessante Städtchen geblieben, Pula eine brodelnde Hauptstadt der Region und Opatija gilt nach wie vor als ideales Ziel für Kurgäste, die Klima und Meeresluft zu schätzen wissen.
Weiter südlich an der kroatisch-dalmatinischen Küstenlinie finden sich weitere Adria-Perlen. Insbesondere Zadar, Šibenik, Trogir, Split und natürlich Dubrovnik haben sich mittlerweile herausgeputzt. Österreichische und andere Urlauber lassen auch reichlich Geld in den schönen Küstenstädten, um sie für den regen Tourismus adrett herauszuputzen. Die UNESCO hat zahlreiche Auszeichnungen als Weltkulturerbe für diese Region vergeben – und das mit gutem Recht. Die Altstädte von Dubrovnik und Trogir, der Diokletianspalast in Split oder die St. Jakobs-Kathedrale in Šibenik sind jedes für sich eine Reise wert.

Geheimtipps

Seit dem Jugoslawien-Krieg verfügt Bosnien und Herzegowina nur mehr über einen vergleichsweise winzigen Zugang zur Adria bei Neum, der zudem die kroatische Küstenlinie nördlich von Dubrovnik unterbricht. Südlich von Dubrovnik beginnt Montenegros Staatsgebiet, wobei das Land noch als Geheimtipp bei Urlaubern gilt. Die Küstenstädte Budva, Herceg Novi, Ulcinj, Kotor und Bar sorgen – freilich neben zahlreichen Sehenswürdigkeit im Hinterland – dafür, dass Montenegro laut World Travel & Tourism Council weltweit seit Jahren unter den drei wachstumsstärksten Reiseländern zu finden ist. Immerhin 21 % des BIP werden durch den Tourismus erwirtschaftet. Das reiche architektonische und kulturelle Erbe zieht Liebhaber des Unverbrauchten, Authentischen magisch an und macht die Adria-Städte mit ihren grandiosen alten Zentren zu beliebten Destinationen.
Albanien hat wohl noch etwas mehr aufzuholen als Montenegro. An der Adriaküste gelten Velipoja, Shëngjin, Durrës und Vlora als touristische Urlaubsorte. Südlich davon endet die Adria an der schmalsten Stelle zwischen Italien und Albanien, der Straße von Otranto. Die Tourismussparte wächst kontinuierlich, zieht jedoch noch eher Gäste aus dem Inland und den Nachbarländern an.
Die Adria-Küste hat jedenfalls mehr zu bieten als schöne Strände und Hotelburgen. Viele Orte begeistern all jene, die sich die Mühe machen, sie zu erkunden – und zwar sowohl an der West- als auch an der Ostküste der Adria. Machen Sie beim nächsten Badeurlaub doch einen Abstecher in eine der sehenswerten Perlen – es lohnt sich. bw


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